Und sonst...

Was tun sie nicht?

Politik, Geschäft und Religion sind bei den Schlaraffen keine Themen. Sie lassen diese außen vor, um Spannungen zu vermeiden.

Das Erzählen sogenannter „Männerwitze" ist unerwünscht.

Schlaraffen pflegen auch kein soziales Engagement. Sie sind sich einfach selbst genug. Es ist auch nicht so, dass jeder Beruf nur einmal vorkommen dürfte.

Jede Verwechslung oder Vergleich mit Fasching oder Karneval erschiene dem Schlaraffen ungeeignet. Das laute Possenreißen der winteraustreibenden Narren ist nicht seine Sache.

Was bewirken sie?

Die Programme für die ritterlichen Abende (genannt Sippung) stehen schon Monate vorher fest und werden bei den Schlaraffen weltweit bekannt gemacht.

Jeder kann überall, wo sich Schlaraffen zusammenfinden, als Gast „einreiten". Er wird stets herzlich willkommen sein. Wo immer man ist, man wird vom Spiel entspannt, gut unterhalten, angenehm belehrt und unter Freunden seine Zeit verbringen.

Was reden ?

Die Sprache der Schlaraffen ist weltweit Deutsch. Aber die Schlaraffen haben auch eine eigene „Rittersprache".

Man muss sie nicht erlernen. Man bekommt sie mit der Zeit einfach so mit.

Bier heißt „Quell", Wein ist „Lethe", das Glas ist ein „Humpen", die Pfeife ein „Schmauchtopf", die Geige ein „Wimmerholz", die Ehefrau die „Burgfrau" und die Schwiegermutter der „Burgschreck".