Schlaraffischer Nachwuchs

Wie jede Vereinigung sind auch die Schlaraffen bestrebt, erworbene Werte der Nachwelt weiterzugeben. Da ist zum einen die riesige Schatztruhe voller ideeller Werte. Und in vielen Fällen - besonders auch in Hannover - gilt es materielle Werte zu erhalten.

Das Wichtigste aber ist der schlaraffische Grundgedanke eines hohen Ideals, der es gerade in der heutigen sachlichen Welt lohnt, gepflegt zu werden. Deshalb freuen wir uns über Männer zwischen 25 und älter, die jung geblieben sind und sich engagieren wollen. Es gibt bei uns keine Präsenzpflicht, aber die Hoffnung, dass jeder Schlaraffe sich rege beteiligt.

Was passiert, wenn man kommt

Man wird mit großer Herzlichkeit, die man aus der profanen Welt kaum gewöhnt ist, als Gast begrüßt.
Nach der schlaraffischen Rangordnung ist man als Gast ein Pilger" und trägt in Hannover während der Sippung das Zeichen eines „Pilgers".
Natürlich wird man am Anfang sehr viel zuhören wollen. Dabei lernt man das schlaraffische Spiel kennen. Fragen sind immer gern erlaubt. Sie werden bereitwillig beantwortet.

Wenn man mehrfach an Sippungen teilgenommen hat, kann man sein fortgesetztes Interesse bekunden. Man wird erst Prüfling". Später Knappe", dann Junker" und nach zwei, drei Jahren schließlich Ritter". Mehr wird man bei den Schlaraffen nicht.