Rt Poethos (336)


Ritter Poethos
Ob der Hamel (336)

fechste anlässlich der Abschluss-Sippung
des Ausrittordens der
Ritter vom Goldenen Hertzen
am 15. Tag im Lenzmond a.U. 158


Hymne auf die Hannovera
Der würkliche Stern des Nordens

Warum in die Ferne schweifen, seht das Gute liegt so nah.
Lasst uns in die Zügel greifen und reiten gen Hannovera.
Auf Leineburg, da woll‘n wir sippen, uns von Profanei befrei‘n
Aus dem Kelch der Musen nippen, und mit Freunden fröhlich sein.

Der Leineburg Gewölbekeller, ein Hort der Kunst und Narretei
Und das Schlaraffenherz schlägt schneller, beim vollen Leben an Tisch drei.
Hannoveras schlaraffisch Leben, ist was man besonders liebt.
Hier ist das harmlos heitere Streben, das unser‘m Spiele alles gibt.
Hannovera du hast es besser, das ist wahrlich nicht geprahlt
Beste Atzung, volle Fässer, hell der Stern des Nordens strahlt

Schaut des Thrones Dreigestirn, wie weise es die Sippung lenkt
Mal mit mehr Herz, mal mit mehr Hirn, doch immer weiser als man denkt.
Ein Glücksfall könnte man wohl meinen, diese Erleuchtung, dieses Licht,
nichts auf der Welt könnt heller scheinen, gäb es den Stern des Nordens nicht.

Trotz der Harmonie am Throne, einer ragt ein bisschen raus,
gehuldigt sei dem Uhusohne, ihm gilt besonderer Applaus!
Ob Matinee, ob große Feste, er hält die Zügel in der Hand,
hohes Niveau, zufriedene Gäste, dafür ist dies Reych bekannt.

Weil dieser Uhusohn so groß ist, wirkt die Leineburg oft klein
Besonders wenn in ihr viel los ist, dürften es mehr Plätze sein
Gerne träumt man dann den Traum, von Sippungen in großen Hallen
Auf das in einen großen Raum, des Sterns des Nordens Strahlen fallen.

Der Stern des Nordens, hell und rund, soll uns die Kraft verleihen,
und Uhus schöner Freundschaftsbund, wird wachsen und gedeihen!

Futuristischer Nachsatz
Wenn in Millionen Jahren, Sterne nur im Weltall stehn,
könnt ihr überm großen Wagen, den Stern des Nordens strahlen sehn.
Scharen schlaraffisch seliger Geister empfangen dort verdienten Lohn
Sie alle lauschen ihrem Meister, dem Ritter Hanseat am Thron!

O. d. H., den 15. Lenzmond a.U. 158 Poethos 336