Junkertafelfehde 20 vs. 346

Junkertafel-Eintracht

Unfriede herrschte im Uhuversum.
Zwei Junkertafeln lagen in Fehde.
Hannovera (20) vs. Cell-Erika (346)
(Urgroßmutter vs. Urenkeltochter)

Großhertzige, wohlmeinende Schlichtungsversuche des h. R. Castellum Peinense blieben erfolglos. Der Sprengel durfte in gespannter Erwartung einer gar schröcklichen Junkertafelfehde entgegen sehen.

Es gab schlussendlich keinen Sieger und keinen Verlierer.
Ein salomonisches Urteil der Sassenschaft des h.R. Brunsviga ließ die Fehde "pari" ausgehen. Das war auch gut so...

Und dennoch gab es Gewinner, nämlich alle anwesenden Sassen können dies von sich behaupten. Wahrscheinlich haben die Anwesenden "DIE" Sippung des Sprengels dieser Winterung erlebt.

Bühnenreif inszeniert, ein anfänglicher Wettstreit, fast wie bei Westside Story, in ein gemeinsames Theaterstück übergehend. Kostümiert, bestens vorbereitet, geniale Dialoge, gekonnt vorgetragen – einfach großartig!!

Das Einbinden der Fanfarenbläser der Brunsviga und der, wie stets virtuos am Clavizimbel begleitende, Rt Drei-moi-zwoa der Hildesia war bestens gelungen. Die zeitweise aus dem Hintergrund tönenden elektronischen Geräusche und musikalischen Elemente rundeten die Dramaturgie des Junkertafelwettstreites ab.

Dem hohen Reyche Brunsviga gilt ein großer Dank für die bestens organisierte Ausrichtung dieser besonderen Sippung.
Es war ein Abend, über den noch viel gesprochen und geschwärmt werden wird.

Danke, Ihr lieben Knappen, Junker und Ihr gestrengen Junkermeister!

Die Fehde wurde unter Aufsicht und in den Burgmauern
des hohen Reyches Brunsviga am Donnerstag,
dem 27. Tag im Lenzmond a.U. 149 (27.03.2008) ausgetragen.